Schenkungen an das Museum

 
Am 11. August 2o12 erhielt die Stadt Rockenhausen durch den Wunsch des Künstlers Harald-Alexander Klimek eine Schenkung.

Die Stadt Rockenhausen erhiehlt ein neues Gemälde für das Museum Pachen des Künstlers Harald-Alexander Klimek als Schenkung des Ingenieurbüros Frank Thurecht durch die Vermittlung der Berliner Galerie Anke Zeisler. Angeregt durch eine Erzählung aus den Befreiungskriegen des Dichters Heinrich von Kleist, entstand das besagte Gemälde, das den Titel „Drei auf einen Streich“ trägt. In seiner Zeit galt Kleist als literarischer Außenseiter, heutzutage sind aber z.B. seine Schauspielstücke wie „Das Käthchen von Heilbronn“ oder das Lustspiel „Der zerbrochene Krug“ fester Bestandteil in der Literatur- und Schauspielszene. Zu Ehren des Literaten Kleist, der 2011 seinen 200. Todestag hatte und sich mit 34 Jahren für den Freitod entschied, entstand die Ausstellung „Vierunddreißig zu Kleist“, die bereits in verschiedenen Museen und Galerien zu sehen war, so in Berlin, Frankfurt/Oder und zuletzt in der Städtischen Galerie Speyer. Das Werk „Drei auf einen Streich“ war Teil dieser Ausstellung, für die 34 Künstler je ein Bild zum Thema Kleist geschaffen haben. Wir freuen und, dass Harald-Alexander Klimek sein Bild als Schenkung dem Museum Pachen vermacht hat und somit zur Erweiterung der Kunstwerke der Stadt Rockenhausen beiträgt.

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Sammlung des Museums Pachen erweitert

Aus der Sonderausstellung „Vorgerückt“, die im Frühjahr diesen Jahres als Gemeinschaftsausstellung der Künstler Herbert Lorenz, Horst Schwab und Sigurd Otto Mächnich im Museum Pachen stattfand und aus der bereits zwei Bilder des Künstlers Mächnich an das Museums gingen, bereichern zwei weitere Werke das Museum. Als großzügige Dankesgeste für die Ausstellung und als Ausdruck der Wertschätzung für das Museum schenkte die Erbengemeinschaft Herbert Lorenz im Sinne des Künstlers, der kurz vor der Sonderausstellung „Vorgerückt“ verstarb, die beiden Originalholzschnitte „Medea“ und „Die Argonauten“. Beide Holzschnitte aus handgeschöpftem Baumwollpapier entstanden Mitte der 80ger Jahre und sind typische Werke für Lorenz‘ graphisches Schaffen.

Herbert Lorenz, in Chemniz geboren, absolvierte zunächst eine Lehre als Dekorationsmaler und hatte bereits mit 19 Jahren seine erste Ausstellung. Bevor er im zweiten Weltkrieg von 1940-1945 Kriegsdienst in Norwegen absolvieren musste, studierte er an der Kunsthochschule Bremen und  an der Städelschule in Frankfurt am Main. Seit 1945 war er als freischaffender Künstler tätig. Außerdem begannen seine Arbeiten als Restaurator in öffentlichen Gebäuden sowie in vielen Kirchen in Deutschland und den USA. Zahlreiche Ausstellungen im In-und Ausland belegen seine unerschöpfliche künstlerische Tätigkeit bis zu seinem Tod im Frühjahr 2013.


Weitere Schenkung

„Erzählungen“ (2009), „Der kleine und der große Weg“ (2006) (v.l.)


Das Ehepaar Mächnich im Gespräch mit Bürgermeister Karl-Heinz Seebald über die beiden Bilder

Das Museum Pachen konnte seine Sammlung um zwei weitere Bilder erweitern. Als großzügige Dankesgeste und Ausdruck seiner Wertschätzung für das Museum vermachte der Künstler Sigurd Otto Mächnich, dessen Werke in der Sonderausstellung „Vorgerückt“ in einer Gemeinschaftsausstellung mit Horst Schwab und Herbert Lorenz zu sehen waren, zwei seiner Bilder der Stadt Rockenhausen.
Bürgermeister Karl-Heinz Seebald nahm die beiden Werke für Stadt und Museum dankend entgegen und freute sich, dass die Sammlung mit zwei Werken eines „urpfälzer“ Künstlers bereichert worden ist.
In den nächsten Wochen werden die beiden Bilder, aufgestellt auf einer Staffelei im Eingangsbereich des Museums, die Blicke der Besucher auf sich ziehen.
Die beiden Werke sind typisch für den Künstler: 2006 entstand „Der kleine und der große Weg“, 2009 „Erzählungen“.
Mächnich selbst sagt zu seinen Werken, dass alles ihn inspiriert – die Natur, Gedanken, Erlebnisse, Resultate; all dies führt zu einer mal mehr mal weniger phantastischen Welt auf seinen Bildern. Die Natur, Tiergestalten und Phantasiewesen tummeln sich bei „Erzählungen“ in einer komplexen Form, sodass sich der Betrachter viel Zeit nehmen sollte, um das Bild in seiner ganzen Größe zu erfassen. Dies gilt auch für „Der kleine und der große Weg“, obwohl dieses Bild auf den ersten Blick übersichtlicher wirkt. Aber auch hier gibt es unendlich viel zu entdecken und bei jedem erneuten Betrachten taucht unvermutet etwas Neues auf. Die Vorgehensweise des Künstlers bei der Entstehung eines Bildes ist immer dieselbe: Die Bilder werden vorgezeichnet und danach mit Tusche und Feder detailliert ausgearbeitet. Allen Werken gemeinsam ist, dass seine Frau und er selbst sich in irgendeiner Weise auf den Bildern wiederfinden.
Nachdem der Pfälzer Künstler zunächst eine Lehre als Dekorateur in Grünstadt absolviert hatte, war er zehn Jahre lang als Angestellter beschäftigt, bevor er 1972 endgültig entschied, sich ausschließlich der Kunst zu widmen - seitdem ist er als freischaffender Künstler tätig.



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