Kahnweilerpreis

               

 


Kahnweiler-Preisträger 2015

Das Votum der Jury fiel auf Kai Richter aus Düsseldorf. Der Preisträger konnte mit seinen variantenreichen, plastischen Konzepten überzeugen. Richter geht auf Räume ein und eckt an, wie es Jurymitglied Fath beschreibt. Kai Richter ist 1969 in München geboren, Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Anglistik sowie Studium der Freien Kunst, Kunstakademie Münster und Düsseldorf. Meisterschüler bei Hubert Kiecol.
Weitere Infos unter www.kairichter.eu

Weiterhin sind
Jonas Hohnke (Wuppertal), Franz Julien (Ludwigshafen), Siegfried Kreitner (München), Norvin Leineweber (Aachen), Georg Lutz (Stuttgart), Rainer Selg (Waghäusel),
Johannes Vogl (Berlin), Nicola André Wagner (Darmstadt), Romin Walter (Berlin),
Helga Weihs (Köln), Anja Wiebelt (Karlsbad), Stephan Wiesen (Mainz)

in der Ausstellung vertreten, d.h. insgesamt 13 Künstler und Künstlerinnen präsentieren aus den Bereichen Bildhauerei / Plastiken / Installationen 16 Exponate.

Die Preisverleihung und Ausstellungseröffnung wird am 28. November, 11 Uhr durch den Vorsitzenden der Kahnweiler-Gedenkstiftung, Herrn Stadtbürgermeister Karl-Heinz Seebald erfolgen. Die Ausstellung wird im Museum Pachen in Rockenhausen bis einschließlich
03. Januar 2016 zu sehen sein.

        

Kahnweilerpreis 2015

Der Kunstpreis der Daniel-Henry-Kahnweiler-Stiftung in Rockenhausen wurde 2015 für Bildhauerei, Plastiken und Installationen ausgeschrieben. 

Knapp 300 Künstler und Künstlerinnen aus dem Inn- und Ausland haben sich um den mit 10.000€ dotierten Preis beworben und die Jury unter Vorsitz von Dr. Britta Buhlmann, Pfalzgalerie Kaiserslautern, hat zwischenzeitlich die eingereichten Arbeiten gesichtet.
23 Künstler und Künstlerinnen schafften es auf die Shortlist und standen in der Endausscheidung:

Hans Albrecht (Zell unter Aichelberg), Ruth Baumann (Berlin), Clara Clauter (Koblenz),
Franz Julien (Ludwigshafen), Jonas Hohnke (Wuppertal), Petra Jung (Saarbrücken),
Fabian Knöbl (Winnweiler), Siegfried Kreitner (München), Markus Krug (München),
Norvin Leineweber (Aachen),  Max Leiß (Basel), Georg Lutz (Stuttgart),
Tobias Nink (Duisburg), Kai Richter (Düsseldorf), Hannah Schneider (Köln),
Rainer Selg (Waghäusel), Johannes Vogl (Berlin), Nicola André Wagner (Darmstadt),
Romin Walter (Berlin), Helga Weihs (Köln), Anja Wiebelt (Karslbad), Sebastian Winkler (Karlsruhe), Stephan Wiesen (Mainz)

Die Endjurierung war am 04.November. Neben Dr. Buhlmann wirkten Sebastian Fath, Prof. Hans Gercke, Prof. Henrik Hanstein, Dr. Inge Herold, Dr. Beate Reifenscheid und
Prof. Tina Stolt in der Jury mit.

Der Preis dient der Künstlerförderung und erinnert zugleich an den 1884 in Mannheim geborenen Kunsthändler Daniel-Henry Kahnweiler, dessen Vorfahren aus Rockenhausen stammten und dessen Elternhaus dort steht. Kahnweiler gründete 1907 seine erste Galerie in Paris; er förderte die Maler Pablo Picasso, Georges Braque, Juan Gris und Fernand Leger sowie die Bildhauer Manolo und Henri Laurens. Der Mäzen wird als "Geburtshelfer des Kubismus'' bezeichnet. Am 15. Februar 1970 wurde Kahnweiler aus Anlass seines 85. Geburtstages als "international berühmter Freund und Förderer genialer Künstler und verdienstvoller Vermittler zwischen deutscher und französischer Kultur'' zum Ehrenbürger von Rockenhausen ernannt. Kahnweiler, der 1979 in Paris starb, vermachte der Stadt seine gesamte deutschsprachige Bibliothek.


Hintergrund zum Kahnweilerpreis

Die Kahnweiler-Stiftung Rockenhausen, die 1979 durch einen Beschluss des Stadtrats der Stadt Rockenhausen gegründet wurde, hat sich die Betreuung und Erweiterung des Nachlass                      es von Daniel-Henry Kahnweiler (1884-1979) sowie die Förderung junger bildender Künstler zum Ziel gesetzt.

Das Vermögen der Stiftung besteht aus der deutschsprachigen Bibliothek Kahnweilers, Bildern, die er der Stadt Rockenhausen nach seinem Tod überlassen hat, Dokumentationsmaterial über seine Person und sein Werk, sowie Zustiftungen.

Die Förderung junger bildender Künstler geschieht im Wesentlichen durch den seit 1981 vergebenen Daniel-Henry Kahnweiler-Preis. Dieser Kunstpreis wird im Wechsel für Malerei/Grafik und Bildhauerei/Plastik ausgeschrieben. Er wird seit 1981 in unregelmäßigen Abständen von der 1979 durch die Stadt Rockenhausen gegründeten „Kahnweiler-Gedenkstiftung“ ausgelobt und ist derzeit mit insgesamt 10.000 € dotiert (inkl. eines Förderpreises von 2.500 €, der vergeben werden kann). Die Vergabe erfolgt durch eine unabhängige Jury. Der Preis erinnert an den Kunsthändler Daniel-Henry Kahnweiler, der Ehrenbürger von Rockenhausen war und der Stadt seine Bibliothek vermacht hat.

Die Preisverleihung ist für Ende November 2015  im Museum Pachen in Rockenhausen vorgesehen.

 


 


Weitere Informationen können Sie unter Tel. 06361/451-231 erfahren.




Kontakt

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  67806 Rockenhausen

Tel: (0 63 61) 451-0           Fax: (0 63 61) 451-270

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