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1366 wird im Stolzenberger Burgfrieden [der Morsbacherhof] sowohl Altgesesse als Hove genannt. 1482 zählt das Landsberger Zinsbuch den Zehnten "von der morßbach" auf. Auch im "Weißtum Meisterlins" von 1585 lesen wir von einem Bodenzins des Hofgutes zu Morßbach. Es waren 14 Malter Hafer, die jährlich an den Zweibrücker Pfalzgrafen Johann I geliefert werden mussten. In den Dielkircher Kirchenbüchern wird 1690 ein Valentin Wenz I. von der Morsbach genannt. Damit beginnt hier das Wirken eines heute besonders in der Nordpfalz weitverzweigten, angesehenen Bauerngeschlechts, das im Mannweilerer Weistum zum ersten Mal genannt wird. Der Erbbestandsbrief von 1704 ist noch vorhanden. Das Hofgut gehörte zum sogenannten Stolzenberger Tal, einem Herrschaftsgebiet zwischen Dielkirchen und Cölln (2/3 zweibrückisch und 1/3 falkensteinisch). Es umfasste weit über 200 Morgen Land. Das alte Stammhaus (gegenüber der Einmündung der K 28, etwas versetzt nach unten), 1814 umgebaut, wird gerade renoviert." [Geringfügig verändert aus: "Bäuerliche Hofsiedlungen rund um den Donnersberg", Hrsg. Nordpälzer Geschichtsverein, 1983]
* Ein badisches Malter entspricht 1500 Litern. ** 200 Morgen Land entsprechen etwa 50 Hektar.
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