Erstmals findet sich der Hengstbacherhof als "Dorf Gibinezbach" in Urkunden aus den Jahren 872 und 1144: Dort weist der rheinfänkische Herzog Nanthari das Dorf samt seinen dortigen Leibeigenen seinem neuen Kloster Münsterdreisen zu, und K. Konrad III. bestätigt dies (1). Bei FREY heißt der Hof "Heimsbacher Hof"; ehemals soll er "Hinsbach" und später bald "Hengstbach", bald "Hengstenberg" genannt worden sein(2). Eine andere Quelle führt den Namen auf am Bach weidende Hengste zurück. 1754 ist zusätzlich der Name "Heinsbacherhof" urkundlich nachgewiesen, und noch heute wird der Hof von den Einheimischen als "die Heinschbach" bezeichnet. Der Hof soll anfänglich weiter unten hangabwärts an einer Quelle gelegen haben. Früher betrieb und bewirtschaftete die hier heute noch ansässige Familie Wasem die Gaststätte Wasem (gegenüber des Kneipenrestaurants Schinderhannes auf der anderen Seite der K26). Das Wohnhaus wurde 1862/63 erbaut. Bis in die 50er Jahre konnte man im Gasthaus Wasem noch einkehren. Momentan steht das Gebäude leer und die Erben tragen sich mit dem Gedanken das Haus wieder zu Wohnzwecken herzurichten. Besonders schön renoviert sind die Gebäude Hofstr. 5 (Ökologischer Gewerbehof Nordpfalz) und das denkmalgeschütze Fachwerkhaus Hofstr. 6. Sehenswert ist der Bauerngarten der Hofstr. 4, mit seinen für die Nordpfalz charakteristischen Buchseinfassungen der Beete und den traditionellen Bauerngartenpflanzen wie z.B. den Kaiserkronen.
Einkehrmöglichkeit: Kneipenrestaurant "Schinderhannes" - hier kocht der Metzgermeister!www.hengstbacherhof.de/kneipenrestaurant.html
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