Wandern 7-Höfe-Wanderung Bremricherhof
Der Bremricherhof

Die älteste Nachricht über den Hof findet sich in einem Bericht über die Landsburg in Obermoschel:


"Der Krieg, den Ludwig der Schwarze (1453 - 1489) mit seinem Vetter Friedrich dem Bösen von der Pfalz in den Jahren 1469 / 71 führte, war der letzte. Fortan galt sein Eifer dem wirtschaftlichen Wohle des Landes und damit bekommt für ihn auch die Landsburg mit Umgebung ein neues Interesse; das Haus (gemeint ist die Moschellandsburg) entwickelt sich von jetzt ab zu einem Muster-Bauernhof. Ludwig rundete die Flur durch Ankauf ab, bis er 700 Morgen* Grund unmittelbar vom Landsberg aus bestellen konnte; dann gliederte er 4 Höfe als Nebengüter an, nämlich Hanhof bei Obermoschel, Sulzhof bei Schiersfeld, Bremmerich bei Oberndorf und Stolzenberg bei Bayerfeld." (4) 

 
Demnach war der Bremmerich nichts weiter als eine Schäferei. Bis zu der Zeit, wo der Schwedenkönig Karl XII die Herrschaft über die ihm durch Erbschaft zugefallenen Zweibrücker Länder übernahm und die Hofgüter durch Erbpächter ertragsreicher zu gestalten suchte. (5)
 
Das schön renovierte Fachwerkhaus (Bremricherhof 4) mit der Kastanie und der einladenden Sitzbank davor ist vermutlich das älteste Haus auf dem Bremricherhof. Der Sturz der Kellertür wies die Jahreszahl 1690 auf, allerdings ohne Namenssignatur. Seinen Namen durfte der einstige Pächter nicht angeben, weil die Gebäude der Herrschaft gehörten. Die Jahreszahl ist heute leider nicht mehr auszumachen, weil ein "ordentlicher" Maurer sie eines Tages verputzte. Heute hat der Maler Heiner Altmeppen hier sein Atelier. Seine Bilder sind auf den ersten Blick kaum von Fotografien zu unterscheiden. 
 



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