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1914 wurde Kahnweilers Galerie als deutsches Vermögen beschlagnahmt und später weit unter Wert versteigert. 1920 gründete er jedoch wieder eine neue Galerie in Paris, die Louise Leiris, die Schwester seiner Frau, im zweiten Weltkrieg übernahm, um sie als Nichtjüdin vor der Enteignung durch die Machthaber des Dritten Reiches zu retten. 1957 zog die Galerie Louise Leiris um in die Rue de Monceau, wo sie noch heute besteht. Daniel-Henry Kahnweiler starb am 12. Januar 1979 im Alter von 94 Jahren in seiner Wahlheimat Paris.
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