Muse(H)en Kahnweilerhaus
Das Kahnweilerhaus

 

Öffnungszeiten

Donnerstag - Sonntag

15 bis 17 Uhr
sowie nach Vereinbarung.


Touristinfo: 06361 / 451-214
oder 06361 / 3449 oder 1089

 

Sonderausstellungen 2010

 

14. 03. – 02. 05. 2010  
CHRISTIN  LUTZE   Berlin

Malerei
Ausstellungseröffnung: Sonntag, 14. März 2010,     11.00 Uhr


09. 05. – 20. 06. 2010  
PAN  STEIN   Katzweiler

Malerei
Ausstellungseröffnung: Sonntag, 9. Mai 2010,     11.00 Uhr

 

27. 06. – 15. 08. 2010
UTA  ARNHARDT    Eppenbrunn
Malerei
Ausstellungseröffnung: Sonntag, 27. Juni 2010,     11.00 Uhr
 

22. 08. – 17. 10. 2010
JOSEF P.  WERNER   Düsseldorf 
Malerei und Plastik
Ausstellungseröffnung:Sonntg,22. August 2010,     11.00 Uhr


24. 10. – 19. 12. 2010
MANFRED  BINZER   Mannheim
Malerei
Ausstellungseröffnung: Sonntag, 24. Oktober 2010,     11.00 Uhr

Das Kahnweilerhaus beteiligt sich an:

Nacht der Museen am Freitag 21.Mai 2010
(Französische Lebensart- Chansons und franz.Rotwein)

 

Erlebnistag Alsenztal  am Sonntag, 11. Juli 2010
(Café Kahnweilerhaus)

 

www.kunstportal-pfalz.de

 

Information zur aktuellen Sonderausstellung:

 

Sophie Casado mit "Papierobjekte und Zeichnungen"

 

Sophie Casado wurde 1969 in Pforzheim geboren, aufgewachsen ist sie in Cler-mont-Ferrand, Frankreich. Ihre Ausbildung erhielt sie an den Ateliers Universi-taires Didier Hugot in Clermont - Ferrand. Von 1992-1996 studierte sie Bilden-de Kunst an der Universität Koblenz-Landau. Casado stellte bereits in Metz, Köln, Neustadt, Landau, Kaiserslautern, Ludwigshafen, Jockgrim, Wiesbaden und Speyer aus.1998 wurde im Rahmen von "Kunst am Bau" ein Werk von ihr für das Staatstheater Mainz angekauft, im Jahre 2000 erhielt sie den Förderpreis Angewandte Kunst, Gedok, Köln und im Jahre 2001 den 1.Preis bei Kunstpreis Eisenturm der Stadt Mainz. 2003 schloss sich der Förderpreis im Rahmen des Albert- Haueisen –Preises, Germersheim, an.

Ingrid Bürgy - de Ruiyter schreibt über die Zeichnerin Casado: "Die Zeichen des Wandelbaren, Unfassbaren sind es, die Sophie Casado zum Zeichnen anregen. Sei es die flüchtige, zitternde Bewegung eines Insekts auf der Erde, das pulsie-rende, fließende Gleiten des Oktopus im Wasser oder der wogende Reigen der Grashalme eines Wiesenstücks. Durch die Beobachtung einzutauchen in die Details der Natur und die Individualität eines Organismus reizt die Künstlerin zu ihrem Tun. Dabei sind es Spuren, die sie sucht und selbst im Zeichnen hinter-lässt."

 
Pablo Picasso

 

 

 

 

Pablo Picasso?

 

Klar, kenn' ich, das ist doch der berühmte Maler, Kubismus und so!

 

Wer? Daniel-Henry Kahnweiler?

 

 

Daniel-Henry Kahnweiler wurde am 25. Juni 1884 in Mannheim geboren. Seine Vorfahren lebten seit nahezu zwei Jahrhunderten als jüdische Kaufleute im pfälzischen Rockenhausen, wo heute noch das haus seiner Eltern und Großeltern in der Luitpoldstr. 20 steht.

 

Er war "Entdecker", Förderer und nicht zuletzt persönlicher Freund Pablo Picassos, blieb dabei aber als Kunsthändler, Verleger und Schriftsteller stets im Hintergrund.

 

In seiner kleinen Pariser Galerie wagte er sich 1908 als Erster an eine Ausstellung der noch jungen kubistischen Kunstrichtung mit Bildern von Pablo Picasso und George Braque, die von den etablierten Pariser Kunstsalons noch abgelehnt wurden.

 

In der Folgezeit standen bei ihm neben Picasso und Braque auch André Derain, Maurice de Vlaminck, Fernand Léger und Juan Gris unter Vertrag.

 

 

Als Kahnweiler 1909 einen Verlag gründete, um die Gedichte seines Schriftstellerfreundes Guillaume Apollinaire mit Illustrationen von Derain zu veröffentlichen, gestaltete Derain auch das Verlagszeichen:

 

zwei Muscheln mit den Initialen HK.

 

Die Muscheln standen dabei für die hohe Qualitätsanforderung, nicht mehr als zwei Fehler in einem Buch zuzulassen (das französische Wort für Muschel "coquille" bedeutet auch "Druckfehler").

 

Was gibt es zu sehen?

 

Im 1981 eingerichteten Kahnweilerhaus sind außer zwei Kahnweiler Lithografien von Picasso eine Fotodokumentation zur Biografie Kahnweilers sowie seine deutschsprachige Bibliothek zu sehen

(und auch zu benutzen)

 

(Text: Matthias Bode)

 



 Der Schriftsteller Kahnweiler